Biotopia
Modulare Klanglandschaften
Biotopia 3
Pentatonische Landschaften
Anmerkungen zum Patch
Vorweg: Hier sind einige Ideen aus diesem wirklich sehr coolen und instruktiven Video von Monotrail verbaut.
Die Erica Black Clock 2 liefert Trigger-Signale, welche durch den Doepfer A-160-2 in Zweierpotenzen geteilt wird.
Der Nano Modules ONA dröhnt einen (vom Shakmat Bard Quartet quantisierten) konstanten Bass-Ton (komplexe Wellenform 1 + 1:2 Sub) durch einen der Behringer-121-Filter (LP).
Der Kanal 1 des Behringer Abacus' (OUT 1) fungiert als langsamer LFO, welcher durch den Quantizer auf die Stufen 3, 4, 5 und 6 über dem Basston quantisiert (1:16-Trigger) und schließlichin einen der Behringer-112-Oszillatoren gefüttert wird (Rechteckwelle).
Dessen Ausgang wird durch den gleichen Behringer-Filter geschickt wie der Bass-Ton.
Die Filterfrequenz wird von einem der Behringer-140-ADSRs (gleicher Trigger wie beim Quantizer) sowie dem mit 1:64-Triggern getriggerten S&H-Ausgang des Behringer-150-Multifunktionsmoduls (Noise-Ausgang der Turing Machine als Quelle) moduliert.
Weiterhin wird die Filterfrquenz vom Ausgang des selben Behringer-Oszillators direkt frequenzmoduliert, wobie die Modulationstiefe vom Doepfer A-135-2-VCA bestimmt wird, der sein Steuersignal seinerseit vom ebenfalls als LFO arbeitenden Kanal 4 des Abacus' erhält.
OUT 4 des Abacus wird im LPZW WK1 mit Step-Signalen (untere Spur) vom Doepfer-A-155-Sequenzer-Signalen gemischt und dient nach pentatonischer Quantisierung als Steuerspannung für den zweiten Behringer-Oszillator.
Die Pulsbreite seines Recheck-Signals wird von einem der Behringer-LFOs moduliert.
Das Signal wird durch den Doepfer-A-121-3-Filter (LP) geschickt, dessen Filterfrequenz vom anderen der beiden Behringer-ADSRs moduliert wird (Trigger kommt vom Quantizer bei Änderung der gespielten Note), nachdem desen Signal im Doepfer-VCA (dank des Befaco Dual Attenuverters) "invers" zum aktuellen Wert der S&H-Einheit zurechtgestutz wird. (Heißt: Je prominenter Oszillator 1, desto gedämpfter Oszillator 2)
Der gleiche LFO wie der für die Pulsbreite wird in einen der Eingänge der unteren Spur des Sequenzers geleitet (wie auch bei einem anderen Step der Ausgang von Kanal 1 des Abacus'), wodurch sich auch innerhalb dieser Schritts Notenänderungen ergegben können.
Der Sequenzer läuft mit der Grundgeschwindigkeit der Clock -- welche allerdings (nach Feinjustage per Befaco Dual Attenuverter) von dem anderen der beiden Behringer-LFOs gesteuert wird (dessen Frequenz seinerseits von OUT 4 des Abacus abhängt)
Dieser LFO öffnet und schließt schließlich noch den zweiten Behringer-Filter für das rosa Rauschen aus dem Multifunktionsmodul und variiert das Panning des entsprechenden Kanals im Bartender, um einen Wellenrauschen-Effekt zu erzeugen.
Beim Quantizer werden über den 2hp Seq im 1:128-Tempo 4 verschiedene Harmonie-Einstellungen ausgewählt, wobie diese in 8 Schritten dem Schema Am-Em-Dm-Am-C#m-Dm-Em-Am folgen (wobei in dieser Aufnahme, glaube ich, der 2hp-Sequenzer auf eine größere Anzahl von Schritten eingestellt war, so dass einige der Hamonien noch öfter an die Reihe kamen...)
Das Happy Nerding FX Aid sorgt für Ping-Pong-Delay und Reverb.
Biotopia 2
Ätherische Nachtgeschöpfe
Anmerkungen zum Patch
- Der Random-Ausgang der Erica Synths Black Clock triggert ab und an eine Hüllkurve mit laaangem Attack und unmittelbarem Decay/Release, die die Lautstärke einer per Doepfer 121-3 lowpass-gefilterten Behringer-112-Dreieckswelle moduliert. Die Turing Machine liefert die Tonhöhen, und das Disting MK4 fungiert als extremes Delay. Zusammen ergibt das den ätherischen, etwas gläsernen Klang.
- Der Doepfer-A-155-Sequencer liefert die vom Dixie 2+ per Sägezahn und Sub-Harmonic gespielte und von einem Behringer 121 gefilterte Basslinie, die vom Behriner Abacus direkt am Bartender langsam ein- und ausgeblendet wird.
- Ebenfalls vom Abacus wird die Durchlasswahrscheinlichkeit des Grenar-Bernoulli-Gates moduliert, welches die Trigger-Signale für die gelegentlich eingestreuten metallsichen Klänge filtert. Der Sound selbst entsteht im Behringer-150-Multifunktionsmoduel durch Ringmodulation der oben erwähnten Ausgangssignale.
- Und weil noch ein Behringer-112-Oszillator frei war, darf dieser von der Sample-and-Hold-Funktion des Behringer 150 gesteuerte Zufallstöne abspielen.
- Das Shakmat Bard Quartet dient für alle Kanäle als Quantizer, während der Befaco Dual Attenuverter unschätzbare Dienste zur Feinsteuerung von Tonumfängen leistet.
- Der Doepfer-A-160-2-Clock-Divider liefert Signale für diverse Events -- u. a. für die Weiterschaltung des Doepfer-A-151-Sequential-Switches, dessen Ausgangssignal beim Bard Quartet den Wechsel zwischen drei verschiedenen Harmonien steuert. 0V kommen von zwei unbeschalteten Eingängen des Switches, die Eingänge 3 und 4 erhalten ihre Festspannung von den Kanälen 2 und 3 des Abacus.
Biotopia 1
Wilkommen bei den Walen!
Anmerkungen zum Patch
- Kanäle 2 und 3 des Behringer Abacus geben die beiden Basstöne vor; über den Doepfer A-151 Sequential Switch wird trigger-gesteuert dazwischen umgeschaltet.
- Der Doepfer A160-2 Clock Divider liefert dazu Untertöne im Frequenzverhältnis 1/2 und 1/3, welche im LFO-modulierten Low-Pass-Filter zugemischt werden.
- Die Turing Machine liefert die (per Shakmat Bart Quartet quantisierten) Zufällstöne, wobei das Taktsignal vom Div- und Shuffle-Ausgang der Erica Synths Black Clock kommt; letzteres wird per Gate-Signal vom Doepfer A-155 Sequencer freigeschaltet (AND-Verknüpfung im Klavis Two Bits) und mit ersterem OR-verknüpft.
- Der Random-Ausgang der Black Clock triggert Kanal 1 des Abacus, wobei dessen Rise-Eingang per Sample&Hold vom Behringer 150 Multifunktions-Modul moduliert wird; das hier erzeugte Signal moduliert die Grenzfrequnz des zweiten Filters des Behringer 121.
- Der Filter hat keinen Eingang, aber seine Resonanz ist auf Maximum eingestellt, wodurch er als Oszillator arbeitet.
- Gleichzeitig wird von Kanl 4 ein ein AR-Envelope ausgegeben, der den VCA für den "Walgesang" öffnet.
- Das Delay kommt mal wieder vom Expert Sleepers Disting MK4.
- Mangels einer ausreichenden Anzahl Verteiler habe ich ein Trigger-Signal in einen der Envelope-Generatoren des Behringer 140 mit Null-Attack und extrem kurzen Decay geleitet und diese Hüllkurve über die beiden Ausgänge des EGs als numehr verdoppeltes Trigger-Signal weiterverwendet. Tja, kreativ muss man sein! ;-)