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Geschummelte Mehrstimmigkeit

Tonerzeugung war für den PET ursprünglich wohl nicht vorgesehen. Doch genau das sollte sich alsbald als die Hauptaufgabe des Schieberegisters des VIA-Chips herauskristallisieren: Per programmierbarem Timer konnte ein 8-Bitmuster mit verscheidenen Geschwindigkeiten am Ausgang CB2 des Bausteins vorbeigeschoben werden, was sich an einem (über einen Verstärker) angeschlossenen Lautsprecher als Ton einer bestimmten Frequenz manifestierte.

Um Mehrstimmigkeit zu simulieren, könnte man auf den auch beim C64 gerne genutzten Trick zurückgegriffen, die gewünschten Töne statt gleichzeitig immer wieder abwechselnd in schneller Folge erklingen zu lassen -- also ein Arpeggio zu erzeugen. Ein erster Versuch benutzt den 60-Hz-Interrupt, um zwischen bis zu fünf verschiedenen Tönen umzuschalten. Mehr ist wohl kaum drin -- schon das Fünfton-Arpeggio hört sich kaum noch wie ein Gleichklang eben so vieler Töne an. Hier eine unter VICE ausgeführte die Simulation:

Das zur Simulation eines Drumkits benötigte Rauschen wurde im folgenden Beispiel -- mangels eines schnellen Zufallsgenerators -- einfach durch Auslesen eines Adressbereichs im ROM erzeugt:

Irgendwann einmal könnten diese Versuche in einem 5-stimmigen Musik-Sequencer für den PET münden...